Claudia Götz: Fragen und Antworten

Was mich Interessierte über CranioSacral-Balancing fragen

Mir begegnen regelmäßig Fragen in meiner Praxis, die ich gerne beantworte. Und vielleicht hast du dir diese Fragen schon gestellt. Die Liste ergänze ich ständig. Es lohnt sich, immer mal wieder hier vorbei zu schauen.
Oder komme direkt in meine Praxis zu einem Wohlfühltermin. Das eigene Erleben von CranioSacral-Balancing ist nicht mit Worten zu beschreiben 😉

Die CranioSacral-Arbeit ist eine sehr sanfte, feine und tiefgreifende Körperarbeit. Sie gehört zu den alternativen Behandlungsformen und hat sich aus der Osteopathie weiterentwickelt. In diesem Blogartikel findet du eine Erklärung über das Spüren des Cranio-Rhythmus. 

Die CranioSacral Arbeit beschäftigt sich mit einem sehr wichtigen Körpersystem: dem CranioSacral-System. Seinen Namen hat es, weil es zwischen deinem Schädel (lat. Cranium), der Wirbelsäule und dem Kreuzbein (lat. Os sacrum) verläuft. Weiterhin gehören die Gehirn- & Rückenmarkshäute als Hülle des Zentralnervensystems und der Liquor (die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) dazu.

Details findest du in meinem Blogartikel Was ist an Cranio eigenlich sacral

Du bleibst bei der Behandlung angezogen, denn man kann den Cranio-Rhythmus durch Kleidung hindurch fühlen. Das einzige, was du ausziehst, sind deine Schuhe. Es ist einfach viel behaglicher für dich ist, mit Strümpfen oder gar barfuß auf der Liege zu liegen.

Hier noch ein kleiner Tipp von mir: Da die Behandlung gemütlich und angenehm für dich sein soll, komm einfach in bequemer Freizeitkleidung.

Eine ausführliche Beschreibung zum Thema „Durch Kleidung spüren“ habe ich in meinem Blog-Artikel gegeben: Durch Kleidung hindurch spüren

Viel Spaß beim Lesen

Ich stimme mich auf die Rhythmen deines Körpers ein.

Wo fließt der Körperstrom, wo staut er?

Wo fühlt er sich warm an? Wo kalt?

Welche Qualität hat der Strom?

Gibt es (Ver-)Spannungen?

Welches Material würde den Zustand am besten beschreiben?

Gibt es eine vorherrschende Farbe, die das System beschreibt?

Liegt der Körper gut auf der Unterlage auf?

Gibt es eine Emotion, die sich zeigen will?

Ich mache mir ein Bild davon und befrage dich nach deiner Wahrnehmung. So bekommen wir ein umfassenderes Bild zu deinem Körper.

Diese Frage ist vielschichtig, denn dazu nutze ich eine Anzahl von Prüfmechanismen. Die Antwort heute wird heute etwas länger!

Erster Eindruck: Zu Beginn führen wir ein einführendes Gespräch, in dem ich Fragen zum körperlichen Zustand stelle.

Zweiter Eindruck: Vor der Behandlung stimme ich mich auf eine „harmonische Resonanz“ mit dir ein.
Mein Körper ist wie ein „Resonanzfeld“. Das heißt, ich spüre an meinem Körper, wo es Restriktionen bei dir geben könnte. Dazu führe ich zunächst einen Körper-Scan von mir durch, um unterscheiden zu können, was meins ist und was zum anderen gehört. Das kläre ich im Dialog mit dir.

Danach nehme ich den ersten Kontakt auf, indem ich deinen Körper ausstreiche: beide Beine und Arme. Dabei erstelle ich einen Körper-Scan des anderen. Wo ist der Körper fester, wo hält die Muskulatur fest, wo ist es locker.

Nächster Schritt: An den Füßen sitzend erspüre ich dann den Cranio-Rhythmus: ist er in der rechten und der linken Körperhälfte gleichmäßig oder gibt es Unterschiede?

Die Ebene der Flüssigkeiten: (wir sind ja zu mind 70% Wasser). Ist alles gut, fühlt sich das wie ein schöner, ruhig und stetig fließender Fluss an. Stimmt etwas nicht, kann sich das anfühlen wie ein ausgetrocknetes Flussbett oder mit Steinen an bestimmten Stellen, wo der Strom nicht durchkommt oder das Wasser verwirbelt wird. Manchmal auch eng und gar nicht den ganzen Körper überspannend. Oder es ist wie ein abgestandener Teich, der keinen Zu- und Abfluss hat. Die Flüssigkeiten können „schmutzige“ Farben haben.

Sind bestimmte Stellen auffällig, lege ich dort meine Hände auf. Werden diese heiß oder kalt ist es ein nächstes Indiz für Restriktionen.

Sogenannte Energie-Zysten (z.B. nach Unfällen oft der Fall) können sich kugelig anfühlen und brauchen Hilfe, den Weg aus dem Körper gezeigt zu bekommen.

Stimmt etwas mit den Knochen nicht, fühlen sie sich morsch, hölzern oder sogar wie Stein an.

Sind Schädelnähte verklebt, kann sich das anfühlen, als hätten sich Widerhaken ineinander verzahnt, die man voneinander lösen muss.

Gerne arbeite ich auch mit inneren Bildern, die Fehlstellungen, fehlendes Gleichgewicht, Schmerz-Zustände in einer symbolhaften Ebene erlebbar machen. Diese Bilder sehe ich „intuitiv“ und gleiche sie mit deinen Vorstellungsbildern ab.

Dies ist eine Auswahl von vielen Facetten und Spielarten, wie ich fühle, wenn etwas „nicht stimmt“.

Zu allererst – diese Frage wird mir total oft gestellt! Ich hab so die Vermutung, dass Menschen Bedenken haben, sie könnten „versagen“ bei dem, was ich von ihnen will.

Ich kann dich absolut beruhigen. Ich will GAR NICHTS von dir. Du musst nichts leisten, nichts tun, deine einzige Aufgabe ist daliegen und sein. Wenn du nichts fühlst, dann macht das überhaupt nichts, denn ich fühle in der Regel jede Menge 😉

Meine Einladung an dich: Let it go! Leg dich entspannt zurück und genieße einfach.
Dein Körper weiß schon, was er braucht und holt sich in der Regel ganz genau das!

Ja. Cranio kann in jedem Alter eingesetzt werden. Säuglinge sind sehr empfänglich für diese sanfte Art der Arbeit. Wenn du magst, lies meinen Blogartikel Traum oder Trauma Geburt.

Darin beschreibe ich sehr ausführlich, was in einer Sitzung mit Säuglingen und mit den Eltern alles passieren kann.

Einen entscheidenden!

Dazu folgende Geschichte: Ich hatte den Arm einer 45 Jährigen in der Hand. Und doch war es der einer neu geborenen. Er war nicht satt, fest, kraftvoll und lebendig, wie man es von Kleinstkindern kennt.

😢 Vielmehr schien er zerbrechlich, kalt, und war dankbar über jede sanfte, weiche und liebevolle Berührung. Er sprach die Sehnsucht nach beschützt werden aus.
Und zwar so lange, bis sich das Trauma von damals zeigen durfte und der Arm heftig zu zittern begann. Zittern ist eines der Phasen der Trauma-Lösung. Vor meinem inneren Auge erschien das Bild eines Babys, das die nervliche Anspannung der Mutter bei der Geburt vollkommen in sich aufgesogen hatte, weil es mit der Mutter noch „eins“ war.

Mir schossen all die Menschen in den Kopf, die nicht wissen, wie ihre Geburt verlaufen ist. Die sich wundern:
👉 warum sie ein Leben lang ängstlich sind und kein Ereignis aus ihrem „bewussten Leben“ das erklären könnte
👉 nicht definierte Schmerzen auftauchen und niemand einen Grund findet, wo sie herkommen.

💖 Wie sehr wünsche ich mir, dass Kinder nach der Geburt auf dieser Welt IN IHREM KÖRPER empfangen werden. Sanft und liebevoll am ganzen Körper berührt werden, damit die Seele sich ganz in ihrer „Wohnung“ niederlassen kann.

💖 Wie sehr wünsche ich mir, dass Mütter sich nach der Geburt auf eine Cranio einlassen, damit auch sie wieder gut bei sich ankommen und ihren Körper auch nach dem großen Strapazen lieben können.

Die Craniosacrale Arbeit kann so gut unterstützen, auf der Welt anzukommen, sich im eigenen Körper wohlzufühlen.

Nach einem Kinder-Cranio-Kurs ist mein Blog-Artikel dazu entstanden.
Ich freue mich, wenn du dir die Zeit nimmst, und ihn liest.

https://claudiagoetz.de/traum-oder-trauma-geburt/

Ja, die gibt es. Die Behandlungsformen können sogar sehr stark differieren. Man unterscheidet zwischen dem biomechanischen und dem biodynamischen Ansatz.

Biomechanik: Bei der Ausübung wird direkt oder indirekt Kraft eingesetzt. Die Konzentration liegt auf der physischen Ebenen der Knochen, Strukturen & Organe.

Biodynamik: Hier werden zusätzlich die Ebene der Flüssigkeiten und des „Lebensatems“ mit einbezogen – die eher energetischen Aspekte des CranioSacralen Rhythmus.
Es ist ein Lauschen in den Körper und in seine Gezeiten (wenn du dich erinnerst: ich hab das Bild vom Fluss schon mehrfach erwähnt).  🏖
Die Techniken sind sanfter, die Aktivierung der Selbstheilungskräfte geschieht durch Auslösen von „Stillpunkten“, in denen sich das System neu orientiert.

Ich als Behandelnde nehme mich in meiner aktiven Arbeit sehr zurück. Ich fungiere eher als Wegbegleiterin und Übersetzerin der Körperbotschaften. Meine sanften Berührungen laden das körpereigene Potential ein, sich zu äußern. Ich halte, aktiviere und gebe Raum, die eine Innenwelt-Wahrnehmung möglich macht.

Und ja: Ich praktiziere den biodynamischen Ansatz

Schade, dass du mich nicht sehen kannst. Ich schmunzle gerade ;-).

Warum?

Weil ich an die vielen Behandlungen denke, in denen sich schneinbar unbewegliche Körpereinheiten auf einmal stark oder sogar sehr stark wie von Zauberhand bewegt haben.

Wenn ich den Menschen auf der Liege dann sage, dass ich die körpereigene Bewegung nur einlade, dass sie sich zeigen kann und ich nichts aktiv tue, sind die meisten verblüfft. Selbst Cranio-Therapeuten, die diese Bewegungen kennen, sind immer wieder verwundert.

Also ja, jede Schicht hat einen eigenen Rhythmus. Deine Knochen haben andere Bewegungen als deine Muskeln, Faszien, Hirnhäute, Flüssigkeiten oder emotionalen Schichten.

Eine Energiezyste entsteht dann, wenn eine Kraft von außen auf den Körper einströmt und sich „abkapselt“. Das geschieht z.B. durch einen Aufprall, Unfall oder Sturz.

Ist der Körper durchlässig, weich und vital, kann er eine auf sich einströmende Kraft auch wieder ausleiten. Existiert jedoch bereits eine Restriktion, kann es passieren, dass die von außen einströmende Kraft „hängenbleibt“.

Das entsprechende Gefühl dazu ist Unruhe. In der CranioSacral-Behandlung suche ich also nach einem abgekapseltem Unruhe-Herd oder gehaltener Spannung.

Mit einem Sturz oder Aufprall ist oft eine (starke) Angst-Emotion verbunden. Diese fühlt sich wie Adrenalin an. In meinen Händen ist es dann ungefähr so, als würden Ameisen über meine Finger krabbeln.

Ist die Energie-Zyste aufgespürt, wird sie aus dem Körper herausgeleitet. Der Weg raus entspricht dem Weg, den die Kraft hereingegangen ist

Ein ganz eindrückliches Beispiel habe ich selbst gerade erst erlebt. Du kannst es in meinem Blogartikel nachlesen: Wenn dir ein Balken auf den Kopf fällt…

Übrigens: Solche Energie-Zysten können sich hartnäckig über Jahre hinweg im Körper aufhalten und führen dann zu sogenannten „unspezifischen“ Schmerzen. Hast du eine Stelle, die sich nach normaler Physio-Therapie immer und immer wieder verhärtet, überlege bitte, ob die Stelle bereits einmal von einem Sturz oder Unfall betroffen war. Und dann lohnt sich eine Cranio-Behandlung wirklich. Meine Kunden hatten schon so manches AHA-Erlebnis auf der Liege.

Selbstverständlich, denn ich kann gar nicht anders!
Denn unser gesamter Körper ist von Faszien durchdrungen. Faszien sind allgegenwärtig. Die Faszien sind Teil des Bindegewebes und untrennbar verbunden mit den Flüssigkeiten.

Als Cranio-Praktizierende beginne ich meine Arbeit auf der Ebene der Flüssigkeiten ( Bild des Flusses durch deinen Körper). Arbeiten wir auf dieser Ebene, sind wir unmittelbar auch auf der Ebene der Faszien unterwegs.Faszien umhüllen Muskeln, Organe, Knochen und bilden zudem ein „Schienen-Netzwerk“ durch den gesamten Körper. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie halten Organe am richtigen Platz, sorgen für Stabilität und Halt, garantieren die Gleitfähigkeit von Muskeln, übertragen Impulse, bieten Schutz vor Schlägen.

Wichtig ist es, dass Faszien verschiebbar sind und gleiten können. Sind Faszien verklebt, ist das für den Körper ein unglaublicher Energieverbrauch. Das kann zum Beispiel nach Verletzungen, Operationen und Knochenbrüchen der Fall sein.

Bei Schmerzen im Bewegungsapparat oder in einer bestimmten Region kann es also sinnhaft sein, die Aufmerksamkeit auf die Faszien zu lenken.
Stelle ich Restriktionen fest, gibt es verschiedene Techniken, die in Einsatz kommen: Den Bewegungsmustern bis zur Spannungsgrenze folgen, Kompression oder Dekompression anbieten, Unwinding, Einleiten eines Stillpunktes, ich schicke Flüssigkeiten gezielt an diese bestimmte Stelle, ich biete dem Gewebe eine Dehnung an, ich kreiere mit dem Behandelten Bilder zum Körper-Fluss.
Lange waren die Faszien für die Medizin uninteressant. In den letzten Jahren ist ein gewisser „Hype“ um die Faszien entstanden und auch die Sport-Industrie springt auf diesen „Zug“ auf. Mich freut das ungemein. Denn diese Gewebeart war bisher unterschätzt und nicht in unserem Bewusstsein. Durch Faszien-Rollen, Faszien-Training, Faszien-Kurse, etc. bekommen Faszien die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt.
Natürlich sehe ich Unterschiede in der Herangehensweise. Während in Sport und Medizin die Art, wie Faszien behandelt werden, oftmals eher manuell ist, agieren CranioSacral-Praktizierende eher auf einer Bewusstseins-Ebene mit diesem Gewebe.
Aber nichts desto trotz: Alles, was dazu dient, mehr über unseren eigenen Körper zu verstehen und erfahren, ist mir persönlich extrem sympathisch!
Wer noch tiefer in die faszinierende Welt der Faszien einsteigen will, dem empfehle ich das Buch „Anatomy trains“ von Thomas W.Myers. Es ist vor allem für Manual – oder Bewegungstherapeuten geeignet. Mir hat es verdeutlicht, warum es sich lohnt, den gesamten Körper im Auge zu haben, wenn es an einer bestimmten Stelle klemmt. 

Ja, in der Fachsprache nennt man das Somato- viszeraler Reflex (Soma=Körper, Viszeral=die Organe betreffend)

Die Wirbelsäule und die Organe stehen in sehr enger Verbindung zueinander. Jedem Wirbel wird ein entsprechendes Organ zugeordnet.

So können Schmerzen am Rücken ein Hinweis auf ein Problem an einem Organ sein und umgekehrt.

Die Arbeit des CranioSacral-Praktizierenden besteht in diesem Fall darin, Harmonie und innere Ordnung zwischen den betroffenen Teilen herzustellen.

Mit Interesse gehe ich meiner Wahrnehmung nach: Was entspannt sich zuerst? Das Organ oder das entsprechende Nervensegment im Rücken?

Man sagt, dass Symptome in umgekehrter Reihenfolge, wie sie entstanden sind, wieder gehen. War also zuerst das Problem an der Wirbelsäule und dann am Organ, wird es zuerst am Organ wieder gehen.

Was ist der Seelenatem?

Als Cranio-Expertin ist es elementar, die verschiedenen Rhythmen des Körpers wahrzunehmen.

Wir unterscheiden drei Ebenen:

* die physische Ebene der Knochen, Strukturen & Organe mit ca. 6- 12 Zyklen pro Minute

* die Ebene der Körperflüssigkeiten mit 2-3 Zyklen pro Minute

* der „Seelenatem“ oder auch „long tide“ genannt. Mit 1x pro Minute ist dieser Zyklus sehr langsam und geht über das Physische hinaus.

Oftmals verlaufen Behandlungen in den oberen beiden Schichten.

Es ist etwas sehr berührendes, wenn sich der Seelenatem einstellt und zeigt. Damit er da sein kann, braucht es eine starke Vertrauensbasis und das Gefühl der Sicherheit, sich ganz in der Seelen-Essenz und Präsenz zeigen zu können.

Ist der Seelenatem da, entsteht ein Gefühl von purem, reinem Sein. Das „Oberflächliche“ tritt zurück und macht einer tiefen Schicht Platz. Fast möchte ich sagen, etwas Göttliches offenbart sich.

Im heiligen Raum wird das sanfte Wiegen in unserer Ur-Essenz möglich.

Meine Aufmerksamkeit nehme ich in solchen Momenten sehr stark zu mir, zwischen 80%, bis 90% bin ich in meinem Raum.

Gestatte ich mir, ganz meinen Raum einzunehmen, gelingt es dem/der Behandelten viel besser, den eigenen Raum wahrzunehmen und in ihm einzutauchen. Diesem Raum ist Stille, Größe und Weite angemessen, es braucht kein Sprechen mehr – wir tauchen ein in das Meer des Fühlens.

So spüren wir den eigenen Raum, den Raum des anderen und den gemeinsamen Raum, in dem niemand dem anderen etwas durch Ausdehnung etwas wegnimmt, sondern indem sich Raum für beide potenziert.

Ja, natürlich! Und ich sage dir jetzt, warum: Das innere Vorstellungsbild eines Drachenschwanzes kann sehr gut helfen, um mehr Stabilität und Erdung zu erhalten.

Dieses Bild verwende ich vor allem nach Stürzen auf das Steißbein. Skifahrer, Schlittschuhläufer, Reiter sind hierbei oft betroffen. Bei einem Sturz auf den Po kann es passieren, dass sich das Steißbein (energetisch) nach rechts oder links verschiebt und die Wirbelsäule dadurch die Stabilität verliert. Das Ergebnis: Die Muskulatur muss einspringen und halten.

Nach der „Wiedereinrichtung“ ist das Steißbein wieder das untere Ende der Wirbelsäule und kann als drittes Standbein – also quasi als Schwanz des Drachen – eingesetzt werden. Dieses Bild ist sehr einprägsam und hilfreich. Und der tolle Nebeneffekt: Verspannungen in den Schultern lassen nach, da es diese Säule nach unten wieder gibt und die Muskulatur oben nicht mehr so viel halten muss.

Meine Empfehlung ist also eindeutig: freunde dich mit der Vorstellung eines Drachenschwanzes an!

Ja, genau, ich reise in der Zeit mit dir!

🙏 Es klingt ein bisschen wie der Hollywood-Klassiker „Zurück in die Zukunft“ (er gehört übrigens zu meinen Lieblingsfilmen).Du wirst lachen, wenn ich eine Cranio-Sitzung gebe, denke ich gelegentlich an „Marty“ und seinen Freund „Doc Brown“.

Doch was genau meine ich, wenn ich von Zeitreisen spreche:

💖 Deine Zell-Erinnerung ist schlau. Sie speichert alle Informationen und Erinnerungen. Die guten wie die schlechten. Davon können wir in einer Cranio profitieren!

👉 Kann ein bestimmtes Ereignis für eine Veränderung in deinem Leben ausgemacht werden, gibt es die Möglichkeit, die Zellen an die Zeit VOR diesem Ereignis zu führen!

👉 Es ist sehr überraschend, was geschehen kann. Oftmals wird das Gewebe weicher, sanfter, beweglicher, weniger schmerzhaft, jünger…es birgt dann Informationen in sich, die wir im JETZT sichtbar machen können.

Wenn sich die Zellen also an diesen „alten“ Zustand erinnern können und ihn innerhalb weniger Sekunden abrufen können, warum sollten wir diesen Zustand dann nicht einfach wieder im Körper etablieren! Es wird einen gewaltigen Unterschied auf deine Zukunft haben!

💖 Und hiermit bin ich wieder bei „zurück in die Zukunft“: Durch das aktive Ändern der Vergangenheit hat der junge Marty das Leben seiner Eltern und somit auch sein Leben entscheidend verändert. Das ist mir Inspiration bei meinem Vorgehen!

Für mich ist der Fokus auf die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Menschen ein ganz zentrales Thema.

Wahrscheinlich ist mir deshalb vor kurzem selbst eine Geschichte widerfahren, die ich gerne mit dir teilen möchte: Mir ist ein 4m Balken auf meine Stirn gefallen. Was genau geschehen ist, wie ich reagiert habe und wie es mir heute geht, das erfährst du in meinem Blogartikel:

https://claudiagoetz.de/wenn-dir-ein-balken-auf-den-kopf-faellt/

Viel Freude und gute Erkenntnisse beim Leben wünsche ich dir!

Da ich keine Heilpraktikerin bin und keine Kassenzulassung besitze, werden die Kosten für meine Behandlungen nicht von den Krankenkassen übernommen.

Es lohnt dich dennoch für dich, bei deiner Krankenkasse nachzufragen, ob sie die Kosten für ein Cranio-Sacral-Rezept übernehmen. Wenn du magst, kann ich dir Kolleg*Innen empfehlen, die eine Kassenzulassung haben. Sei dir bewusst, dass diese Behandlungen dann sicher kürzer sein werden. (In der Regel ca 30 – 45 Minuten) . Doch ein Einstieg ist es sicherlich!

Und ich möchte dir ans Herz legen, in dich zu gehen und dich zu fragen, ob du dir die Investition in dich und deine Gesundheit wert bist. Ich selbst habe mehrere Tausend Euro in Ausbildungen und Behandlungen gesteckt und finde, dass sich jeder Cent und jede Minute Zeit absolut gelohnt haben. (Lies dazu gerne meinen Blogartikel Über den Mut zum ICH)

Ich wurde um ein Vielfaches belohnt in Form von Körperbewusstsein, besserem Verständnis über meine Körpersysteme, gelösten Emotionen, weniger Schmerzen und zu guter Letzt innerer persönlicher Freiheit!

Meine eigene Geschichte hat mich bewegt, die Ausbildung zu machen.

Ich hatte viele Ausbildungen zu Innenwelt-Arbeit, systemischen Zusammenhängen, energetischen Behandlungsweisen, Chakren-Arbeit etc. hinter mir. Trotzdem streikte mein Körper – ein Bandscheibenvorfall brachte mich in die völlige Unbeweglichkeit.

Mein kluger Naturheilarzt schickte mich zu einer Cranio-Therapeutin, die bald danach meine Ausbilderin wurde. Allein deshalb, weil sie ein Einführungswochenende anbot, in dem ich hoffte, Behandlungen für den Rücken zu bekommen. Die zwei Tage verbrachte ich liegend oder stehend, denn sitzen konnte ich nicht.

Ich habe zunächst gezögert, ob es denn wirklich noch eine Ausbildung sein muss. So setzte ich systemische Techniken ein, um zu prüfen, welcher der nächste richtige Schritt auf meinem Lebensweg sein sollte. Ich erinnere mich gut daran, dass sich in dieser Aufstellung die innere kleine Claudia lauthals und vehement meldete. Sie bettelte mich an: “Mach diese Ausbildung, sie bringt dich zu mir und meinen Schätzen“. Ich habe auf sie gehört, mich angemeldet und die 3-jährige Ausbildung durchgezogen. Inzwischen assistiere ich in der nächsten Ausbildungsgruppe mit viel Spaß und Freude. Was soll ich also sagen? Die kleine Claudia war sehr weise und hat Recht behalten.

Ich habe gelernt, weniger zu tun und mehr zu sein. Ich habe meine Perfektions- und Leistungsansprüche heruntergeschraubt. Ich lernte, einfach auch mal nichts zu tun ohne den inneren Kritiker einzuschalten. Das größte Geschenk ist für mich, dass ich gelernt habe, meine sensitiven Wahrnehmungen, die ich schon als kleines Kind hatte, gezielt zu schulen und sowohl gesundheitsfördernd für mich als auch für andere einzusetzen.

Ebenso habe ich erkannt, dass bei mir die rein geistige Arbeit nicht ausreichte, um meinen Körper zu heilen. Es brauchte eine Technik, die den Körper bis auf Zellebene mit einbezieht.

Dafür ist mir nicht nur die kleine Claudia sehr dankbar. Denn sie hat endlich eine Möglichkeit, zu fühlen, sowohl sich selbst als auch die anderen. Unser Leben will eindeutig nicht nur gedacht, sondern ebenso gefühlt und erfahren werden!

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Ich beantworte sie dir gerne. Sie fließen in die Liste ein, sodass auch andere von deinen Fragen profitieren.

 

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Geschichten
Kurze Geschichten aus dem CranioSacral Alltag

Über bunte Fische und Schultern

Die 12 jährige Lina hatte sich beim Sturz vom Pferd den Ellbogen gebrochen. Nach vier Wochen Gips war der Arm endlich wieder frei, doch Lina immer noch schlapp und traurig. Sie konnte einfach nicht mehr so unbeschwert spielen, singen, lachen wie vorher. Warum nur war ihr dieser Unfall passiert?

Sie lag auf der Liege und wir sprachen mit ihrer linken oberen Körperhälfte: Schulter, Ellbogen und Arme waren zwar verbunden, fühlten sich jedoch wie Einzelteile an. Wir befragten diese, was sie bräuchten, damit sich der Arm wieder als Einheit sieht.

Lina schickte bunte Fischchen durch ihren Körper – die Farben rot, blau und grün schienen ihr angebracht – einige Fische bekamen bunte Punkte. Ihre Schulterpartie verwandelte sich in ein Aquarium! Dieses Bild verwandelte ihr Gesicht erstmals wieder in ein Lächeln.

Sie bekam auch eine Antwort zum Grund des Unfalls: Sie hatte nicht auf ihre innere Stimme gehört, die sie gewarnt hatte: „ Reite diese Runde nicht mehr “. Vielmehr hatte die Anweisungen der Reitlehrerin befolgt! Auch Mit ihren 12 Jahren war es ihr eine Lehre, dass sie sich auf ihre innere Stimme verlassen konnte!

Mittags meldete sich ihre glückliche Mutter: „Mein Kind ist draußen auf dem Skateboard, nachdem sie 1 Stunde singend gemalt hat! Ich habe meine fröhliche Lina wieder!“

Gipfelstürmer

Dieter (62 Jahre) ging leidenschaftlich gerne wandern. Allerdings hatte er vor einigen Jahren am rechten Knie einen Kreuzbandriss durch einen Skiunfall erlitten. Seitdem war das Knie instabil. Er hatte trotzdem einen Wanderurlaub gebucht und wollte wissen, wie er mit seinem Knie umzugehen hatte.

Meine Hand auf seinem Knie lauschten wir gemeinsam der inneren Stimme: „Gehe langsam und mache genügend Pausen. Du musst nicht der erste sein, der oben ist!“ Dieter hat sich diese Botschaft zu Herzen genommen. Während des Wanderns legte er selbst immer wieder die Hand auf sein Knie, um zu fühlen, ob noch alles in Ordnung sei.

Er passte die Geschwindigkeit dieses Mal an seine Kräfte an unabhängig von seinen Begleitern. Das Knie dankte es ihm und blieb stabil.

Auch die Toten gehören dazu

Silke (58 Jahre) kam zu mir, weil sie seit fast einem Jahr über einen Blähbauch am Abend klagte. Vom Gefühl sei es so, als wäre sie schwanger, unabhängig davon, was sie am Abend noch aß.
Ich legte die Hand auf ihren Bauch und wir fragten: „Auf was genau willst du Silke hinweisen?“

Silke liefen plötzlich die Tränen und sie raunte: „Oh mein Gott! Ich hatte vor 18 Jahren eine Abtreibung. Das habe ich ja völlig vergessen und verdrängt! Es tut mir so leid. Damals hatte ich schon 4 Kinder und war völlig überfordert. Ich hätte nicht die Kraft gehabt, noch ein fünftes Kind zu gebären und großzuziehen.“

Sie fühlte sich in die damalige Situation ein, wir stellten uns das ungeborene Mädchen vor. Es war ganz in Ruhe und Frieden, nachdem es nun „wiederentdeckt“ war.

Diese Geschichte aus der Vergangenheit wollte nur noch einmal bewusst gesehen und gefühlt sein. Silke wird sich ab sofort an ihr ungeborenes Kind erinnern und es nicht mehr vergessen.

Der Blähbauch war ab diesem Tag verschwunden.

Den Kopf zerbrechen

Die 21 jährige Studentin Astrid klagte über starke Kopfschmerzen. Als ich ihren Kopf berührte, war dieser sehr hart, fast wie eine Kanonenkugel. Der Druck im Kopf verstärkte sich – ich spürte, wie die Blutgefäße sich füllten, so als könne das Blut nicht richtig abfließen.

In diesem Moment erzählte mir Astrid, dass sie jetzt wisse, was ihr den Druck macht. Sie erzählte, dass sie gerade ein Praktikum mache und immer perfekt sein wolle und ganz viele Vorbereitungen für die Stunden ausarbeite, nur um keine Fehler zu machen, weil sie sich dann schlecht fühle.

Ich fragte sie, ob es einen inneren „Berater“ gäbe, der ihr etwas dazu sagen kann – der wisse, wie man sich im Praktikum verhält. Es gab eine innere Instanz, die ihr sagte: „Das Praktikum ist dazu da, um Fehler zu machen! Nicht dazu, um schon perfekt zu sein. Dann bräuchte man ja kein Praktikum. Gerade aus den Fehlern lernt man am meisten.“
Ich schlug Astrid vor, sie solle ihre Aufmerksamkeit auf das Herz lenken und prüfen, ob nun das Blut wieder leicht transportiert werden kann.  Sie sagte ja, und das Herz habe  auch noch eine Botschaft: ‚Sie solle sich nicht alles so zu Herzen nehmen!‘

Die Zirkulation des Blutes beruhigte sich im Kopf, der Kopf wurde weit, tiefe Stille folgte. Astrid fühlte sich sofort viel freier und gelöster – die Kopfschmerzen sind seither verschwunden

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Du findest mich hier: Hansjakobstr. 47 in Breisach am Rhein (Anfahrt planen)

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Bis bald in meiner Praxis in Breisach
(ca. 25 km entfernt von Freiburg)

Claudia

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