Sonntags-Gedanken

Das Ding mit der Selbstliebe

Wir leben in besonderen, nie dagewesenen Zeiten. Diese Zeit ist in jeder Hinsicht besonders. Wir sind aufgefordert, uns unsere (Lebens-)Themen genau anzuschauen und daraus positive Veränderungen für unser Leben abzuleiten.

Ich glaube, das Thema Selbstliebe und Selbstvertrauen beschäftigt mich schon mein halbes Leben lang.

Gerade jetzt in dieser außergewöhnlichen Zeit merke ich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit mir selbst ist.

Ich bin froh, dass ich mich schon so viele Jahre mit mir und meiner inneren Bewusstheit befasse. Die meiste Zeit habe ich es heimlich und im Stillen für mich getan. Immer öfter kann und will ich darüber sprechen, weil ich hoffe, dass andere ähnliches erleben und etwas für sich selbst aus meiner Geschichte mitnehmen können.

Dieses Ding mit meiner Selbstliebe:

Mal hab ich das Gefühl, ich hab sie jetzt endlich gefunden – die Liebe zu mir selbst, ich bin total zufrieden (in Frieden) mit mir….dann entschwindet sie mir vom einen auf den anderen Moment und ich beginne mit Selbstzweifeln:

Denke und handle ich richtig?
Werde ich mir, meinem Leben, den anderen gerecht?
Tue ich genug oder müsste ich nicht viel mehr….?
Diese Liste der destruktiven Gedanken könnte ich fortführen….

Kommen solche Gedanken ins Bewusstsein und übertönen die innere Stille, kann ich heute schneller „STOP“ sagen als früher.

Ich erinnere mich:

Aus meinem Innern kann ich dann wahrnehmen: Selbstliebe hat überhaupt nichts damit zu tun, was ich tue, was ich leiste, was ich kann und für wen mich die anderen halten.

Selbstliebe ist für mich ein innerer kohärenter Zustand, ein warmes Wellenbad, ein stiller Raum in mir, ein inneres Strahlen und Leuchten.

Ich kann sie am besten wahrnehmen, wenn ich mir Zeit für mich selbst nehme, meditiere, jogge, allein für mich sitze und atme.

Gerade in der momentanen Situation scheint mir das so wichtig und gewinnt zunehmend für mich an Bedeutung.

Heute am Sonntag übe ich mich also darin, in erster Linie liebevoll und achtungsvoll mir selbst gegenüber zu sein. Ich tue mir etwas Gutes.

Gerade dann, wenn destruktive Gedanken und Gefühle in mir aufsteigen, gebe ich ihnen im ersten Schritt Raum, höre ihnen zu und leiste keinen Widerstand. Wenn ich sie da sein lasse, ihnen zuhöre und dann tiefer in mich abtauche, gelingt es mir, wieder zu meinem Frieden zu gelangen.

Ich wünsche dir heute viel Zeit mit der selbst und deinen Liebsten.

Sag mir doch gerne, wie es dir gerade geht!
Was wünschst du dir heute für dich?
Was tust du dir Gutes?

Ich freue mich auf deinen Kommentar

Sei von Herzen gegrüßt,
Claudia

Hier findest du weitere Besser.Fühlen.Botschaften