Tipps zum Besserfühlen

Corona-Blues? Meine 25 Tipps zum Krafttanken

Die weltweite Corona-Krise fordert uns seit nunmehr einem Jahr heraus, mit einer noch nie dagewesenen Ausnahme-Situation klar zu kommen.

Auch wenn ich mich als lebensbejahenden Menschen bezeichnen würde, fällt es selbst mir nicht immer leicht, das Positive an Corona zu sehen. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass diese Zeit uns Chancen bietet, die wir nutzen können.

So hat durch Corona das Thema Gesundheit noch einmal einen völlig neuen Stellenwert bekommen. Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit geht für mich von Kopf bis Fuß und von innen nach außen. Gerade die Psyche gesund zu halten ist derzeit die besondere Kunst. Wenn alle Ablenkung im Außen wegfällt, ist es an der Zeit, sich nach innen zu wenden. Körper und Seele in Einklang zu bringen.

Meine 25 Tipps, dem „Corona-Blues“ vorzubeugen, sind praxiserprobt. Sie geben mir Kraft in meinem Alltag und stabilisieren mich.

1) Gute Laune darf sein

Ich möchte dich dazu ermuntern, dir gute Laune zu gönnen. Es gibt Menschen, die sich derzeit nicht erlauben, gut gelaunt zu sein. Sie blicken in die Welt und lassen sich von einer Art „Weltuntergangsstimmung“ anstecken. Ihre Stimmung bleibt bedeckt, weil positive Gefühle derzeit nicht opportun scheinen. Ich bin der Meinung, dass gerade jetzt Lachen eine gute Medizin darstellt! Was bringt dich zum Lachen? Lache!

2) Bewegung an der frischen Luft

Meine Lieblingssportart ist Joggen. Ich bewege mich 2 bis 3 Mal in der Woche an der frischen Luft. Dabei beobachte ich die Natur. Während mir das Laufen den Kopf frei pustet, erfreut sich meine Seele an der natürlichen Fülle: Sonnenauf- und untergänge, Frühlingsblüher, grünes Gras, glitzerndes Wasser, Jungschwäne, im Herbst bunte Blätter, etc.

Bewegung an der frischen Luft hat so viele Facetten. Falls du nicht gerne joggst, probiere Radfahren, Spazierengehen, wandern oder Walken. Jedes Wetter ist das richtige – frische Luft und Natur sind eine wahre Frischekur.

3) Tanze im Wohnzimmer oder Küche

Nach einer rockigen Playlist in Wohnzimmer oder Küche zu tanzen, vertreibt jeden Corona-Blues. In mir weckt es Erinnerungen an meine Teenagerzeit, wo ich die Nächte durchgetanzt habe. Probiere es einfach mal aus, du wirst dich jung und beschwingt fühlen!

4) Höre alte Schallplatten

Zugegeben, es gibt sie nicht mehr in jedem Haushalt: Die guten alten Schallplatten! Wir haben tatsächlich noch einen Plattenspieler und viele alte Scheiben. Bei Bombast-Rock der 60iger und 70iger vergesse ich die Zeit und selbst Bügeln wird zu einem Erlebnis.

5) Verwöhne deine Sinne mit ätherischen Ölen

Meine ätherischen Öle habe ich liebgewonnen. Gerne lasse ich bereits am Morgen einen Diffuser laufen und beginne den Tag mit einem erfrischenden Duft. Ich nehme einige Tropfen auf meine Hände und atme sie tief ein.

Ätherische Öle sind nicht nur sinnlich. Sie können seelische Zustände positiv beeinflussen und sind deshalb ein „must have“. Gerne lese ich Bücher über Wirkweisen ätherischer Öle und bilde mich so weiter.

6) Koche aus dem Kochbuch

Wie viele Kochbücher hast du zuhause, die du noch nie angeschaut hast? Nimm dir Zeit, blättere in einem Kochbuch und lasse dich inspirieren. Sehe Kochen nicht als notwendiges Übel zur Nahrungsaufnahme, sondern zelebriere ein Festmahl.

7) Verabrede dich mit deinem Partner / Freund

Das Festmahl kannst du erweitern, indem du dich fein machst, dein schönstes Kleid aus dem Schrank holst, dich schminkst und zurecht machst. Ich weiß nicht, wie es dir geht: Bei mir hat sich eine legerer Kleidungs-Look eingeschlichen, da ich kaum das Haus verlasse. Mir hat es gutgetan, mich mal wieder so richtig in Schale zu werfen.

8) Backe Brot selbst

Wo wir gerade in der Küche sind: Mein Mann hat die Liebe zum Brotbacken entdeckt. Brotbacken ist eine Kunst. Selbst gebackenes Brot schmeckt nicht nur wunderbar, es schärft auch die Sinne für die Wertschätzung unserer Grundnahrungsmittel.

9) Miste die Wohnung aus

Aufräumen schafft einen klaren Geist. Wenn du spürst, du fühlst dich nicht mehr wohl in deiner Haut, dann schau dich in deiner Wohnung um. Wo gibt es Ecken, Schubladen, Schränke, die übervoll sind? Verabschiede dich von Dingen, die du nicht mehr brauchst. Verkaufe sie, verschenke sie und mache damit vielleicht noch andere Menschen glücklich.

10) Streiche eine Wand neu

Farbe ist Schwingung. Fühlst du dich in einer miesen Stimmung, dann helle dein Gemüt mit einer frischen Farbe auf. Wir wäre es, wenn du dir eine fröhliche Wandfarbe gönnst? Wir haben im letzten Jahr unser Wohnzimmer grün gestrichen. Mich erinnert diese Farbe an Natur und Frühling. Es belebt mich, wenn ich das Zimmer betrete.

11) Hula-Hoop – Kindheitserinnerungen aufleben lassen

Gerade habe ich mir einen Hula-Hoop Reifen gekauft. Warst du in deiner Kindheit auch so verliebt in dieses Sportgerät wie ich? Mein Herz hüpft, wenn ich ihn in der Hand habe. Um wieder in Form zu kommen, habe ich mich gleich zu einem Basis-Onlinekurs angemeldet.

12) Mensch ärgere dich nicht

Wann hast du zum letzten Mal „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt? Bei uns ist es noch nicht lange her: An Weihnachten haben wir mit meiner 87-jährigen Mutter das Brettspiel unserer Kindheit heraus geholt.

Es war besonders: Meine Mutter stellte fest, dass sie noch nie in ihrem Leben so viel Zeit zum Spielen hatte wie an diesem Tag. Als wir Kinder klein waren, war sie mir unserer Versorgung beschäftigt.

Fast 5 Stunden haben wir gelacht, geflucht, haben uns gegenseitig unerbittlich rausgeworfen, wieder von vorne begonnen. Dieser Abend bleibt unvergesslich!

Ach ja,  „Mensch ärgere dich nicht“ erinnert mich, das Leben nicht so bier-ernst zu nehmen!

13) Lese ein Buch

Wie viele Bücher stehen in deinem Bücherregal, die du noch nicht gelesen hast? Ich habe in den letzten Monaten einige Bücher verschlungen. Mein Bücherregal hat sich erweitert. Natürlich drehen sich meine Lieblingsbücher um Craniosacral-Therapie, Heilung, Selbstheilung, Körperbewusstsein, Selbstbestimmung und Achtsamkeit.

Was liest du gerne?

14) Alte Kontakte wiederbeleben

Die Anzahl der Menschen, mit denen wir uns gerade live treffen können, ist stark eingeschränkt. Doch es gibt so viele andere Möglichkeiten sich zu verabreden. Natürlich geht nichts über die persönliche Begegnung. Dennoch können virtuelle Kontakte eine Brücke schlagen.

Und wie wäre es, deine alten Kontakte (aus Kindertagen) wiederzubeleben. Ich habe im letzten Jahr Menschen wiedergesehen und wiedergehört, die teilweise Jahrzehnte aus meinem Blickwinkel verschwunden waren.

Die herzlichen Gespräche, die Erinnerung an gemeinsam Erlebtes, das Sprechen über die „guten alten Zeiten“ waren Ereignisse, die ich zu den Highlights meines letzten Jahres zähle!

15) Lerne Singen

Ein weiteres Highlight war die Entdeckung meiner Stimme. Ich singe gerne – doch manche Töne waren bis vor kurzem einfach nicht erreichbar. Durch Onlinesingstunden bei meiner Freundin Andrea Löffler haben sich mir neue innere Räume erschlossen.

Ich bin mir sicher, dass die Erweiterung meiner Singstimme Auswirkungen auf mein Leben haben. Neue Räume in mir öffnen wird mir neue Zugänge in meiner Außenwelt erschließen.

16) Male ein Bild

Ebenso habe ich in 2020 das Malen wieder für mich entdeckt. Im Onlinekurs „Wilde Weiber“ ist ein Seelenbuch mit eigenen Bildern entstanden. Neben dem kreativen Aspekt sind tiefe Erkenntnisse, Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit mir selbst darin festgehalten. Es ist ein super individuelles Buch. Kreativität muss nicht mit Innenarbeit gekoppelt sein, kann sie aber. Darin liegt ein großer Schatz.

17) Schreibe Tagebuch

Nicht erst unser Kurs „Diary22“ bei Menschen stärken hat mich bewogen, wieder Tagebuch zu schreiben. Mir am Abend Zeit einzuräumen, den Tag dankbar abzuschließen, schafft innere Ruhe. Schon 2-3 Sätze genügen. Dankbar den Tag anzuschließen ist gleichzeitig eine gute Basis, am nächsten Morgen zufrieden aufzuwachen.

18) Chille

Nichts tun bleibt eine kleine Herausforderung für mich – doch ich stelle mich dieser Challenge. Einfach nur dasitzen und einen Tee trinken. Atmen. Das kann eine wunderbare Art sein, das Leben zu zelebrieren. Das letzte Jahr hat eine große Einladung dazu ausgesprochen, genau diese Fähigkeit zu trainieren!

19) Lerne etwas Neues

Wenn du genug vom Nichtstun hast, dann fange etwas Neues an. Was wolltest du schon immer einmal lernen? Eine neue Sprache, ein Talent trainieren, ein Hobby beginnen, Yoga,….deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

20) Beschäftige dich mit deinem Lebenssinn

Gerade dann, wenn es im Außen eng wird, lohnt es sich, sich innerlich zu dehnen. Das gelingt zum Beispiel damit, große Gedanken zu denken und ihnen hinterher zu hängen. Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was der Sinn deines Lebens ist?

Es ist eine wirklich sehr große Frage – und Antworten kommen meist nicht über Nacht. Manchmal ist die Antwort sogar gar nicht wichtig. Viel wichtiger ist es, die Frage zu stellen. Denn sie bewegt etwas in dir, das DICH in Bewegung bringen kann.

21) Meditiere

Seit April 2020 gibt es wieder den Meditation Monday. Jeden Montag meditieren wir für 30 Minuten online miteinander. Nicht nur, dass Meditation den Stressabbau unterstützt und für Ruhe im Kopf sorgt. Meditation führt zu mehr Gelassenheit und stärkt die inneren Ressourcen.

Zudem fühlst sich unsere Runde inzwischen freundschaftlich, kontaktvoll und herzlich an. Menschliche Verbindung ist so wohltuend in dieser besonderen Zeit.

22) Sei achtsam mit dir

Dir selbst gegenüber achtsamer zu werden kann mit kleinen Schritten beginnen. Was brauchst du gerade jetzt? Ist dein Rücken verspannt? Dehne dich! Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Suche dir einen anderen Platz! Hast du Durst? Trinke lebendiges Wasser. Ist dir nach Bewegung? Gehe eine Runde um den Block.

23) Gönne dir ausreichend Schlaf

Guter Schlaf ist etwa sehr Erholsames zum Krafttanken. Schaffe dir ruhige Schlafbedingungen und gönne dir, ausgeschlafen zu sein. Beruhigende Öle können unterstützen, besser einzuschlafen. Genauso wie das Ritual des Dankbarkeits-Tagebuches zum Tagesabschluss.

24) Habe deine Seele im Blick

Kontaktbeschränkungen, Freiheitsentzug, das Nichtwissen, wie es weitergeht, die verschiedensten Ängste und der Mangel an Perspektiven können die Psyche belasten. Habe deine Seele im Blick. Sei gut zu dir selbst. Betreibe Selbstfürsorge. Befrage dein Inneres, was dein Wohnbefinden steigern kann. Und dann tue es! Bleib an dir dran.

25) Hand aufs Herz

Wir Menschen brauchen Berührung. Wenn wir sie nicht von anderen bekommen können, dann sollten wir uns selbst Streicheleinheiten geben. Probiere es einfach mal aus:

Schließe deine Augen für einen Moment und lege deine Hand aufs Herz. Atme. Wie fühlt sich dein Herz an? Ist es aufgeregt? Traurig? Einsam?

Lasse für ein paar Minuten deine Hand auf dem Herz liegen und spüre, was sich verändert! Das Herz wird es dir danken!

Alle Tipps auf einen Blick:

Hier habe ich alle Tipps noch einmal für dich zusammengefasst.  

  • 1) Gute Laune darf sein
  • 2) Bewegung an der frischen Luft
  • 3) Tanze im Wohnzimmer oder Küche
  • 4) Höre alte Schallplatten
  • 5) Verwöhne deine Sinne mit ätherischen Ölen
  • 6) Koche aus dem Kochbuch
  • 7) Verabrede dich mit deinem Partner / Freund
  • 8) Backe Brot selbst
  • 9) Miste die Wohnung aus
  • 10) Streiche eine Wand neu
  • 11) Hula-Hoop – Kindheitserinnerungen aufleben lassen
  • 12) Mensch ärgere dich nicht
  • 13) Lese ein Buch
  • 14) Alte Kontakte wiederbeleben
  • 15) Lerne Singen
  • 16) Male ein Bild
  • 17) Schreibe Tagebuch
  • 18) Chille
  • 19) Lerne etwas Neues
  • 20) Beschäftige dich mit deinem Lebenssinn
  • 21) Meditiere
  • 22) Sei achtsam mit dir
  • 23) Gönne dir ausreichend Schlaf
  • 24) Habe deine Seele im Blick
  • 25) Hand aufs Herz

Ich wünsche dir alles Gute für diese besondere Zeit und hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen aus meinem Leben geben. 

Natürlich bin ich gespannt, wie es dir gerade geht. Welche Strategien hast du für dich entwickelt, um dem Corona-Blues zu entgehen? Erzähle mir gerne davon. Ich freue mich auf Austausch und Verbindung mit dir!

Von Herzen
Claudia

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