Eine wahre Geschichte über den Umgang miteinander

Unterwegs mit einer 100 Jähringen

Heute möchte ich dir eine kleine Geschichte erzählen!

Ich zog gerade meine morgendliche Runde durch den Rheinwald, da sah ich sie vor mir. Ihre Haare lang und grau, ihr Schritt gemächlich. Ihre Begleiter passten sich an ihr Tempo an.

Sie wich nicht von ihrem Weg ab, sodass ich unwillkürlich langsam machen musste.
So fing ihr Begleiter an zu sprechen:

„Sie kann nicht mehr so schnell, sie ist über 14 Jahre alt. In Hundejahren entspricht das einer Hundertjährigen. Doch sie läuft noch so gerne und es bricht uns das Herz, wenn wir sie zuhause lassen müssten. Mit Hunden ist es ja wie mit Kindern:

Wir sollten sie nehmen wie sie sind!“

In diesem Augenblick blieb die alte Dame für einen Augenblick stehen und schaute mich an. Ich lächelte und sagte zu ihr: „Na, wenn ich mit 100 noch so durch den Wald wackle wie du, dann bin ich froh!“

So wünschten wir uns einen schönen Tag und ich zog weiter meine Runde durch den Wald.
Der Satz des Mannes blieb mir in den Ohren hängen:

„Wir sollten sie nehmen wie sie sind!“

Ich finde, dieser Satz passt nicht nur für Kinder, für Tiere.

Stell dir vor, du sagst diesen Satz zu deinem Partner, deinen Eltern, deinen Freunden, deinen Kollegen, deinem Chef, dem Fremden beim Einkaufen:

„Ich nehme Dich so wie Du bist.“

Bewegte Grüße,
Claudia

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