Der CranioSacral Rhythmus

Kennst du die Craniosacralen-Ryhthmen deines Körpers? Nein? Damit bist du sicher nicht allein!

Obwohl es sich um zentrale Kreisläufe und Rhythmen handelt, sind die Craniosacralen-Ryhthmen den meisten Menschen eher unbekannt. 

In meiner Cranioasacral-Arbeit sind die elementar. Während der CranioSacral-Sitzung berühren meine Hände das Körperteil, das gerade Aufmerksamkeit braucht. Meine Hände „übersetzen“, was der Körper mitteilen will und ich fühle, ob das Körperteil vital & beweglich ist oder eher unbeweglich und starr. 

Ein Bild von Fluss in deinem Körper ist sehr hilfreich:

Indem ich den Behandelten bitte, sich seinen Körper als Flussbett vorzustellen, bekommen wir ein gemeinsames Bild über Qualität, Kraft, Geschwindigkeit, Spannung und Vitalität seines Körper(teils).

Wie schnell fließt das Wasser?
Wo ist das Flussbett breit – wo ist es schmal?
Wo liegen die Steine?

Über Knochen, Flüssigkeiten und den Atem deiner Seele

Ist der Craniosacrale Rhythmus gestört, können sich Restriktionen und Stockungen im Körper zeigen, die sich in Form von unspezifischen Symptomen und Schmerzen bemerkbar machen.

Man unterscheidet die verschieden Ebenen und ihre Bewegungszyklen in folgende Einheiten: 

  • die physische Ebene der Knochen, Strukturen & Organe mit ca. 6- 12 Zyklen pro Minute
  • die Ebene der Körperflüssigkeiten mit 2-3 Zyklen pro Minute
  • der „Seelenatem“ oder auch „long tide“ genannt. Mit 1x pro Minute ist dieser Zyklus sehr langsam und geht über das Physische hinaus; gerade auf dieser Ebene kann sehr tiefe Entspannung stattfinden.

Wie ein Tag am Meer

Um eine Vorstellung der verschiedenen Qualitäten der Rhythmen zu bekommen, stell dir den Ozean vor:

  • Der Seelen-Atem entspricht dem Boden des Ozeans: tiefe Stille, Größe und Weite
  • die zweite Ebene ist wie die Welle am Ufer
  • die erste Ebene ist wie die Nussschale auf dem Wasser